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Für Ärzte

Aderhautmelanom

Aktiv rekrutierende Studien

Bei Tebentafusp handelt es sich um ein gentechnologisch hergestelles „Designermolekül“, das einen T-Zell-Rezeptor gegen das in Melanomzellen überexprimierte, im Kontext von HLA-A*0201 präsentierte Protein gp100 und das CD3-Molekül auf der Oberfläche von T-Lymphozyten bindet. Auf diese Weise soll eine Immunreaktion gegen die Metastasen ausgelöst werden, welche den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen kann. Tebentafusp ist derzeit noch nicht zur Verordnung zugelassen. Eine Zulassung durch die FDA in den USA wird zeitnah erwartet, der Zeitpunkt der europäischen Zulassung ist nicht bekannt. Am WTZ können wir aktuell HLA-A*0201-positive Patienten mit metastasierten Aderhautmelanomen im Rahmen eines Zugangsprogramms des Herstellers Tebentafusp anbieten. Das für die Wirkung von Tepentafusp erforderliche HLA-Klasse I Merkmal HLA-A*0201 findet sich bei etwa 40% der in Westeuropa geborenen Personen. Ist Ihnen nicht bekannt, ob Sie dieses Merkmal tragen, können wir die Bestimmung am WTZ anbieten. Das Ergebnis liegt nach etwa 2 Wochen vor. Bei Nachweise dieses Merkmals können Patienten, die weitere Kriterien des Zugangsprogramms erfüllen nach individueller Beantragung die Behandlung am WTZ erhalten. Tebentafusp wird in wöchentlichen Abständen als intravenöse Infusion verabreicht. Insbesondere in den ersten 3 Wochen können verstärkt Nebenwirkungen auftreten, so dass diese Behandlungen im Rahmen stationärer Aufenthalte zur Überwachung erfolgen muss. Bei guter Verträglichkeit kann die Behandlung mit einmal wöchentlichen, ambulanten Vorstellungen fortgesetzt werden.  

 

Kontakt

Univ.Prof. Sebastian Bauer   Dr. med. Tanja Gromke
Dr. med. Heike Richly   Dr. med. Isabel Virchow, M.Sc.
Tel.: +49 (0) 723 85140   Tel.: +49 (0) 723 2011

 

Faxen Sie uns gerne Unterlagen zu, so dass wir vorab bestimmte Therapiemöglichkeiten überprüfen und Untersuchungen anmelden können.

Fax. +49 (0) 201 723 5547

 

Rekrutierung beendet

Eine randomisierte, offene, multizentrische Studie der Phase II zur Sicherheit und Wirksamkeit von IMCpg100 im Vergleich zur Präferenz Behandlung nach Wahl des Prüfarztes bei erwachsenen HLA-A*0202-positiven Patienten mit bisher unbehandeltem fortschrittenem uvealem Melanom. In dieser Studie wird IMCgp100 im Rahmen eines individuellen Dosissteigerungsplans wöchentlich verabreicht und mit einer begrenzten Präferenz des Prüfarztes mit den genehmigten Dosierungen für diese Substanz verglichen.

 

Kontakt

Prof. Dr. med. Jens Siveke   0201 723 4580
Gabriele Linden - Studienkoordination   0201 723 85756